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Druckvorstufe

Druckvorstufe

Sauber starten – für höchste und reproduzierbare Print-Qualität


Die Aufgabe der Druckvorstufe besteht darin, Texte, Bilder und Grafiken zu Druckvorlagen zusammenzuführen und für den Druck vorzubereiten. Dabei werden Ihre bereit gestellten Daten zu druckbaren Daten für den Druckprozess verarbeitet.


Von A bis Z alles im Griff
Das Druckteam kümmert sich um alle Details wie z.B. Scans, Bildbearbeitung und farbverbindliche Digitalproofs. Farbige Druckmuster, Beratung bei der Datenerstellung und Speicherung sind für unsere Vorstufenprofis selbstverständlich.

Wir arbeiten zu 99% mit Platten aus der direkten Plattenbelichtung und drucken alle gängigen autotypischen (bis 120 Linen/cm, 300 Linen/Zoll) und frequenzmodulierten Raster (24 µm). Auch die klassische Bogenmontage mit herkömmlicher Plattenentwicklung ist bei uns möglich. Aus der Druckvorstufe erfolgt dann der Datentransfer für die Farbsteuerung direkt an die Druckmaschine.


Top-Qualität dank zertifiziertem Work-Flow
Das Druckteam bietet bereits in der Druckvorstufe maximale Prozess-Sicherheit nach DIN ISO 12647-2-2013 (PSO v3, FOGRA 51/52) und einen entsprechend modernen Vorstufen-Workflow. Damit können wir eine stabile und farbsichere Produktion gewährleisten. Die neue Norm in Kombination mit dem Medienstandard Druck sorgt auch bei Pre-Flights und Proofs für beste Ergebnisse. Alle gängigen Bindearten schießen wir digital aus, z.B. Rückstich, Fadenheftung, Klebebindungen.


Vorgaben und Empfehlungen zur Druckdatenerstellung und Anlieferung
Korrekte Daten sind das A und O für beste Druckergebnisse. Wenn Sie die folgenden Hinweise beachten, geht bei Ihrem Druck garantiert alles glatt. Und wenn Sie Fragen haben – wir sind gern für Sie da!


Grundsätzliches zur Datenübernahme
1. Verwenden Sie beim PDF-Export den Standard PDF/X1a oder PDF/X3.
2. Achten Sie bei der Transparenzreduzierung auf die Einstellung „Hohe Auflösung“.
3. Liefern Sie bitte Composite-PDFs an und keine separierten Daten.
4. Liefern Sie Ihre Daten für eine Broschüre als Einzelseiten in der richtigen Seitenfolge in einem PDF-Dokument.
5. Löschen Sie bitte alle nicht verwendeten Seiten.
6. Die Daten für gefalzte Produkte (z.B. Wickelfalz-Flyer) sowie einen Umschlag mit Rücken (z.B. bei Klebebindung) legen Sie bitte als Montagefläche an.
7. Wählen Sie eine eindeutige und kurze Bezeichnung Ihrer Daten und verzichten Sie im Dateinamen auf Umlaute oder Sonderzeichen.
8. Legen Sie Ihre Daten immer in Originalgröße, also im beschnittenen Endformat an.


Daten liefern leicht gemacht
Hinweise für die richtige Datenanlieferung und entsprechende PDF-Spezifkationen finden Sie hier!

Offsetdruck

Mit Top-Equipment bestens aufgestellt


Hochmoderne Druckmaschinen renommierter Hersteller garantieren, dass Qualität bei uns Standard ist. Insgesamt 41 Druckwerke und 3 Lackwerke stehen zur Verfügung. Die Steuerung aller Maschinen erfolgt über Image Control CPC-24 als auch mit durch Inpress Control. Für einen unkomplizierten Wiederholungsdruck lassen sich die Maschineneinstellungen auch speichern.


Mensch und Maschine – zusammen wird’s rund
Die beste Druckmaschine nützt natürlich nur dann etwas, wenn sie in den richtigen Händen ist – so wie bei uns. Denn unsere Mitarbeiter vereinen Know-how, Erfahrung und Engagement für beste Print-Qualität. Damit alle Prozesse strukturiert, standardisiert und mit vorhersehbarem Ergebnis ablaufen, ist unsere Druckproduktion für den gesamten Machinenpark zertifiziert nach Prozess-Standard-Offsetdruck (PSO v3). Diese Zertifizierung entspricht der international gültigen DIN ISO 12647-2:2013.

Sie sind technisch interessiert? Eine Übersicht zu unseren Maschinen finden Sie hier!

Veredelung

Druckveredelung

Mit Lack für sichtbar mehr Wertigkeit


Nach dem Druck gibt es vielfältige Möglichkeiten für eine Lackveredelungen. Flächige oder partielle Lackveredelungen werten Druckprodukte haptisch und optisch auf und lenken die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Ein anderer Zweck einer Lackierung kann im Schutz des Druckprodukts bestehen. Meistens werden Lackveredelungen jedoch gezielt als Gestaltungsmittel eingesetzt, um die Wertigkeit des Printprodukts zu steigern und die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zu lenken.


Öldrucklack
Öldrucklack wird häufig als Schutzlack bzw. als Primer (Grundierung) aufgetragen und lässt sich später gut weiter bedrucken. Diese bieten eine gute Rill-, Falz- und Prägbarkeit. Unterschiedlichen Qualitäten führen zu den jeweils gewünschten matten, seidenmatten oder glänzenden Ergebnissen.

Dispersionslacke
Dispersionslacke werden aufgrund ihres hohen Wasseranteils auch Wasserlacke genannt und recht häufig eingesetzt, sowohl als Schutzlackierung (z.B. Vergilbungsschutz) als auch zur Veredelung. Mit partieller oder flächiger Lackierung lassen sich Bereiche des Druckobjekts effektvoll hervorheben. Dispersionslack kann in den Varianten matt, seidenmatt oder glänzend eingesetzt werden.

UV-Lacke
UV-Lacke werden auf den Bedruckstoff offline aufgetragen. UV-Licht lässt den Lack trocknen und aushärten. UV-Lacke sind ein attraktives Gestaltungsmittel um partielle oder flächige Akzente zu setzen. Auch auf nicht saugenden Materialien (PVC-Folie, Folienkaschierungen) kommen sie zum Einsatz.

Duftlack
Duftlack ist eine ganz spezielle Möglichkeit, die Aufmerksamkeit des Lesers zu steigern. Eine Vielzahl an Düften ist realisierbar, ob als permanent duftende Version oder einmalig durch Reibung freigesetzt. Im Offsetdruck wird meist die Variante der Mikroverkapselung eingesetzt, da bei dieser Form der Duft in den Lack eingeschlossen wird und erst bei Bedarf freigesetzt wird.

Siebdrucklack/Relieflack
Relieflack wird im Siebdruckverfahren aufgetragen. Die höhere Schichtdicke des Lackes im Vergleich zum Offsetdruckverfahren bewirkt eine besondere Haptik, ähnlich der einer Prägung. Im Unterschied zur Prägung hinterlässt der Relieflack keine sichtbaren Motivstrukturen auf der Rückseite des veredelten Produktes. Relieflacke dienen zur partiellen Hervorhebung von größeren Bild- und Textbereichen, z. B. Headlines.

Drip-off Lack
Diese Verfahren erzeugt Matt-Glanz-Kontraste. Das Druckobjekt wird bedruckt und mit einem Öldrucklack im letzten Druckwerk partiell lackiert. Danach wird ein flächiger glänzender Dispersionslack aufgetragen. Dieser perlt an den Stellen ab, die zuvor mit Öldrucklack überzogen wurden. An den nicht lackierten Stellen bleibt er glänzend.


Cellophanierungen oder Folienkaschierungen

Ziel dieser Prozesse ist ein Schutz des Druckobjekts vor Schmutz oder Kratzern. Cellophanierungen oder Folienkaschierungen kommen oft zum Einsatz bei Covern von Akzidenzen, in der Verpackungsindustrie und bei Druckobjekten, die hoher Beanspruchung ausgesetzt sind.

Glanzcellophanierung
Eine Glanzcellophanierung verstärkt die Wirkung der gedruckten Farben. Zudem vereint die Cellophanierung Schutz und Eye-Catcher-Aufgaben perfekt. Wenn gewünscht, ist eine spätere Verklebung und spezielle Weiterverarbeitung (z.B. Heißfolienprägung) möglich.

Mattcellophanierung
Eine Mattcellphanierung hemmt die Lichtreflexion eines Objekts und vermittelt eine edle Anmutung. Das Druckobjekt ist außerdem gut geschützt. Mit speziellen Mattfolien lässt sich eine spätere Verklebung und spezielle Weiterverarbeitung (z.B. Heißfolienprägung, UV-Glanzlackierung) realisieren.

Kratzfeste Mattcellophanierung
Die Form der Cellophanierung eignet sich besonders für stark beanspruchte Druckprodukte, wie z.B. Bücher, Kataloge, Mappen.

Softtouchcellophanierung
Mit einer Softtouchlackierung wird ein markantes haptisches Erlebnis bei einem Druckprodukt erreicht. Die Softtouchfolie lässt die Farben matter erscheinen und schafft eine hochwertige, edle Anmutung.


Prägungen und Stanzungen
Prägungen sorgen für einzigartige haptische Erfahrungen beim Berühren eines Druckobjekts. Stanzungen erlauben interessante Einblicke. Es gibt unterschiedliche Arten und Anwendungen für Stanzungen. Häufig werden sie als kreatives Gestaltungsmittel eingesetzt.

Laserstanzung
Mit Hilfe eines Lasers lassen sich Papier, Pappe und anderen Materialien beliebig stanzen. Während herkömmliche Stanzformen teuer und nur bei größeren Auflagen sinnvoll sind, setzt das Laserstanzen der Fantasie kaum Grenzen. Laserstanzungen können schon ab einem Stück eingesetzt werden.

Blindprägung
Blindprägungen nennt man die plastische Verformungen von Bedruckstoffen, wie Papier, Kartonagen oder auch Leder. Die Blindprägung lebt durch ihr Spiel von Licht und Schatten. Schriften, Formen und Logos werden deutlich vom Bedruckstoff hervorgehoben. Diese Art der Veredlung ist hervorragend geeignet für Buchumschläge, Geschäftsausstattungen, Briefumschlägen, Urkunden und Visitenkarten.

Es gibt es z.B. die einstufige Blindprägung, bei der alle erhabenen/vertieften Elemente auf einer Ebene liegen, oder die mehrstufige Variante, bei der die Bild- und Textelemente auf verschiedenen Ebenen angelegt werden. Dadurch lässt sich dem Druckprodukt eine weitere haptisch und optisch sehr ansprechende Dimension hinzufügen. Insbesondere Logos und Signets kommen so naturgetreu und plastisch zur Geltung.

Durch die Erstellung eines Prägestempels entstehen Fixkosten für jedes Motiv. Außerdem sollte man daran denken, dass die Verformung auf der Rückseite des Materials sichtbar ist.

Perforation
Mittels einer Perforationen lassen sich Teile aus einem fertigen Produkt sauber heraustrennen. Beispiele sind Briefmarken aus einem Briefmarkenbogen, Postkarten aus Flyern, Coupons aus Coupon-Heften und ähnliches. Die Perforation ist eine Loch- oder Schlitz-Stanzung und kann sehr fein als Micro-Perforation realisiert werden, die ein leichtes und sauberes Abtrennen einzelner Blätter ermöglicht und Abrisskanten optisch wie geschnitten erscheinen lässt.

Weiterverarbeitung

Druckweiterverarbeitung

Zum guten Schluss zählt Leistung erst recht


Nach dem Druck schneiden, falzen, binden und kleben wir Ihre Druckerzeugnisse ganz nach Ihren Wünschen. Veredelnde Lackierungen – siehe Veredlung – Cellophanierungen und Folienkaschierungen sowie Stanzen, Prägen, Rillen gehören bei uns ebenfalls zum Programm. Bei allen Verarbeitungsschritten arbeiten wir auf erstklassigen Maschinen.


Verarbeitungstechniken

Rückendrahtheftungen
Auch bekannt als Klammerheftung oder Drahtrückenstichheftung, werden bei dieser Verarbeitung die bedruckten Papierbogen gefalzt und ineinander gesteckt. Auf einem „Sattel“ werden die Papierbogen an der Falzstelle mit mindestens einer Klammer zusammengeheftet. Die Alternative zur Klammerheftung ist die Ringösenheftung. Dabei werden zwei Metallösen verwendet, sodass die Broschüren in einem handelsüblichen Ordner abgeheftet werden können.

Klebebindung
Bei der Verarbeitung einer Broschüre oder eines Buches mit einer Klebebindung werden die Bogen mit Hilfe eines Klebstoffes miteinander verbunden, so dass ein Buchblock entsteht. Dieser wird in einen Umschlag eingefügt (Softcover oder Hardcover).

Fadenheftung
Bei dieser Bindungsart werden mit Hilfe eines haltbaren Garns die Druckbögen nach dem Falzen zu einzelnen Broschüren vernäht. Am Ende werden diese zusammen am Buchrücken mit einer Leimschicht verschlossen. Diese Heftung ist sowohl für Soft- als auch Hardcover möglich. Vorteile sind die Haltbarkeit, eine hochwertige Anmutung der Printprodukte und das gute Aufschlagverhalten, was bedeutet, dass sich Bücher bei dieser Bindung weit aufklappen lassen. Allerdings ist das Herstellungsverfahren aufwendig und kostenintensiv.

Wire-O-Bindung
Die Wire-O-Bindung, auch Drahtkammbindung oder Wire-Binding genannt, ist wegen ihrer einfachen Handhabung sehr populär. Der große Vorteil ist, dass man ein solches Printprodukt flachliegend auf einen Tisch legen kann und es beim Umblättern offen liegen bleibt. Außerdem können mittels dieser Bindung verschiedene Materialien zu einem Buch gebunden werden. Häufig wird das Verfahren bei Broschüren, Notizbüchern oder Bedienungsanleitungen verwendet. Bei Wandkalendern ist die Drahtkammbindung die gebräuchlichste Bindeart.

Standard Broschur
Bei einer Standard Broschur wird der Inhaltsblock in einen Umschlag eingehängt und anschließend dreiseitig beschnitten. Der Umschlag wird viermal gerillt und der Inhalt mit Hilfe von Leim eingeklebt. Die Rillung des Umschlags ergibt sich aus der Rückenstärke des Produkts und erleichtert das Aufschlagverhalten des Umschlags.

Schweizer Broschur
Die Schweizer Broschur ist eine besonders hochwertige Art der Buchbindung, bei welcher der fadengeheftete Buchblock nur auf der Rückseite in den Einband eingeklebt wird. Der Inhaltsblock wird oft mit einem Fälzel (Gewebeband) gefertigt und mit einer schmalen Leimspur auf der letzten Innenseite des Umschlags verklebt. Der Effekt: Die Titelseite kann ungerillt bleiben und vollflächig gestaltet werden. Widerspenstige Falzkanten sind passé und das Druckwerk kann ganz (180°) aufgeschlagen werden, ohne die Bindung zu beschädigen.

Sie sind technisch interessiert? Eine kurze Übersicht zu unseren Maschinen finden Sie hier!